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Berufsfeld

Vertrieb & Kundenservice

32 offene Stellen in diesem Berufsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Offene Stellen

32 Anzeigen, angezeigt 1 bis 20

Der Bestand im Feld

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Feld
32
Homeoffice möglich
50 %
16 Anzeigen
Teilzeit möglich
25 %
8 Anzeigen

Häufigste Orte

Standorte dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Frankfurt 3
Hamburg 3
Stuttgart 2
Kirchheim unter Teck 2
Kassel 1
Montabaur 1
Koblenz 1
Hanau 1

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 30 94 %
Berufseinstieg/Trainee 1 3 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über das Berufsfeld

Was hier gearbeitet wird

Das Feld hat zwei Pole. Der eine ist der Einzelhandel: Ein Verkäufer räumt Ware ein, kassiert, berät, kontrolliert Frische und Mindesthaltbarkeit, übernimmt als Vertretung der ersten Kraft die Filiale und bedient die Theke. Der andere Pol ist der Vertrieb im engeren Sinn: Account Management, Key Account, Vertriebsinnendienst, Außendienst, dazu der Kundenservice in Telefonie und Korrespondenz.

Die Tätigkeiten sind unterschiedlich, die gemeinsame Klammer ist der Kontakt mit Menschen, die etwas wollen oder sich beschweren. Im Innendienst heißt das Angebote kalkulieren, Aufträge erfassen, Liefertermine klären; im Außendienst Termine beim Kunden, Bestandskundenpflege und Neugeschäft; im Service Reklamationen, Retouren und Vertragsfragen.

Der Weg hinein

Der Einzelhandel ist eines der offensten Felder überhaupt. Die Ausbildung zum Verkäufer dauert zwei Jahre, die zum Kaufmann im Einzelhandel drei; zugleich werden Quereinsteiger regelmäßig eingestellt und eingearbeitet, gerade für Bedientheke, Kasse und Nachtfüllung. Auch im Vertrieb finden sich ausdrücklich Anzeigen für Quereinsteiger.

Das ist eine echte Chance und zugleich der Punkt, an dem genau hingesehen werden sollte. Prüfen Sie bei jeder Vertriebsanzeige drei Dinge: ob es sich um eine Anstellung oder um freie Mitarbeit auf Provisionsbasis handelt, wie hoch der feste Anteil der Vergütung ist und woraus der variable Teil berechnet wird. Formulierungen über unbegrenzte Verdienstmöglichkeiten sagen über den festen Anteil nichts aus. Für die Vorbereitung auf dieses Gespräch: Gehalt verhandeln.

Für gehobene Rollen – Key Account, Vertriebsleitung, technischer Vertrieb – wird meist ein kaufmännischer oder fachlicher Abschluss erwartet, ergänzt um nachweisbare Abschlüsse im Wortsinn.

Wie die Arbeit aussieht

Im Einzelhandel: Samstagsarbeit ist die Regel, Schichten am frühen Morgen oder bis Ladenschluss ebenso, und die Arbeit findet im Stehen statt. Teilzeit ist verbreitet, was für manche der Grund ist, hier zu arbeiten, und für andere ein Nachteil, weil eine volle Stelle schwerer zu bekommen ist.

Im Außendienst: viel unterwegs, eigenverantwortliche Tageseinteilung, dafür Zielvorgaben, die monatlich gemessen werden. Der Anteil der Anzeigen mit Homeoffice-Angabe ist in diesem Feld überraschend hoch – er stammt überwiegend aus Innendienst und Außendienst, nicht aus der Filiale. Die Kennzahl darüber mischt also zwei sehr verschiedene Arbeitswelten.

Der Druck durch Zielvereinbarungen gehört zur Ehrlichkeit dazu. Er ist in diesem Feld messbarer als anderswo, und er verschwindet nicht dadurch, dass man ihn Motivation nennt.

Was der Bestand zeigt

Die Berufstabelle über diesem Text wird von Verkaufsbezeichnungen angeführt, was das Gewicht des Einzelhandels zeigt. Zugleich ist der Anteil an Anzeigen ohne Angabe der Anstellungsart hier höher als in anderen Feldern – ein Grund mehr, in der einzelnen Ausschreibung nachzulesen.

Vor der Bewerbung

Im Verkauf zählt, was Sie an Kundenkontakt und Verantwortung schon getragen haben, nicht die Zahl der Stationen. Wie sich das darstellen lässt, steht in Der Lebenslauf.

Fragen Sie im Gespräch außerdem, wie lange die Einarbeitung dauert und ob die Zielvorgaben in dieser Zeit bereits gelten. Wo variable Vergütung ab dem ersten Monat voll zählt, tragen Sie das Risiko der Einarbeitung selbst – ein Punkt, der sich vor der Unterschrift regeln lässt und danach nicht mehr.

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